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Preiswettbewerb: Wenn die Beziehungspflege nur den zweiten Platz belegt

Auf dem deutschen Telekommunikationsmarkt herrscht seit der Marktliberalisierung (1998) sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetz-, TV- und Internetbereich ein kontinuierlich zunehmender Preiswettbewerb. Ende 2015 betrug beispielsweise laut Bundesnetzagentur die Zahl der aktiven SIM-Karten in Deutschland 113,8Mio. Somit besitzt jeder Deutsche ca. 1,3 SIM-Karten. Eine Statista Studie hierzu verdeutlicht, dass die Anzahl der Mobilfunkanschlüsse in Deutschland seit 2008 nur noch relativ leicht gestiegen ist.

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China boomt – und das schon lange. In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Bruttoinlandsprodukt Chinas verfünffacht und in den kommenden 15 Jahren wird der unangefochtene Exportweltmeister die USA und die EU als wirtschaftsstärkstes Land der Welt überholen. Zwar brach die Börse allein in diesem Sommer zweimal ein, zuletzt Mitte August, was verschiedene Branchen hemmt, aber mittel- und langfristig ist das Land kaum zu bremsen; ein Wirtschaftswachstum von sechs Prozent wird erwartet. Die florierende Wirtschaft schlägt sich auch auf die Bevölkerung nieder: Die Löhne steigen weiter, womit auch die Kaufkraft steigt – und das Marktpotenzial für hochpreisige Luxusartikel wie bspw. edle Uhren ebenfalls.

Der Markt für Luxusuhren in China ist nicht unbedingt neu. Besonders in den stark boomenden frühen 2000er-Jahren investierten viele Manufakturen in Filialen und Niederlassungen in Chinas Metropolen. Inzwischen wächst die Wirtschaft Chinas nicht mehr zweistellig, aber ausgeschöpft ist das Marktpotenzial noch lange nicht. Dennoch gehen renommierte Hersteller von Luxusuhren dazu über, einst eifrig eröffnete Filialen wieder zu schließen. Unter anderem die grotesk gestiegenen Mieten in den Einkaufszentren chinesischer Metropolen schmälern die Margen. Weiterlesen

Outdoor ist in. Firmen wie Globetrotter, Jack Wolfskin und The North Face geben Millionen für Werbekampagnen aus, die einsame Zelte auf wild-romantischen Bergheiden zeigen, oder athletische Kletterer mit Sonnenbrillen, die an weißen Wänden in den strahlend blauen Himmel steigen. Was die Werbung dem Betrachter suggerieren soll, ist nicht schwer zu durchschauen – und es funktioniert: 6,6 Millionen Deutsche geben an, häufig zu wandern. Weitere 5,5 Millionen joggen, unternehmen Wald- oder Geländeläufe, und weitere 3,8 Millionen machen Walking. Deutschland ist auch mit großem Abstand der größte europäische Absatzmarkt für Outdoor-Artikel. Bis vor wenigen Jahren boomte das Geschäft, die Hersteller hatten über Jahre hinweg zweistellige Zuwachsraten. Aber inzwischen kriselt es, obwohl der Markt noch immer ein Riesengeschäft ist. Weiterlesen

E-Autos international: Wo steht Deutschland auf dem Weg zur Emmissionsfreiheit?

Die Deutschen fahren gern Auto; besonders gern deutsche Autos. Diese Vorliebe schlägt sich auch im neuen Markt für Elektrofahrzeuge nieder. Von den 19.000 E-Autos auf Deutschlands Straßen trägt der allergrößte Teil die Embleme von BMW, VW und der Daimler-Tochter Smart. Besonders die Einführung des Smart Fortwo Electric Drive im Jahr 2012 war mit bisher über 4000 Neuzulassungen ein großer Erfolg für die E-Sparte. Fast genauso beliebt ist inzwischen die elektrische Variante des VW Up und auch der seit etwas mehr als einem Jahr in den Autohäusern stehende i3 von BMW wird langsam zum Favoriten beim geneigten Käufer. Allerdings sind eben diese Käufer noch Mangelware. Weiterlesen

Autokunden stehen heutzutage vor einer immens großen Auswahl an Fahrzeugen. Wegen der Vielfalt an Typen und Ausstattung sind sie stärker als zuvor auf die Beratung von guten Verkäufern angewiesen. Außerdem ist es bei keinem anderen Produkt so entscheidend, es vor dem Kauf zu testen, wie bei einem Pkw. Eine Probefahrt im Wunschauto ist daher ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung fast aller Kunden. Mehr als 80 Prozent planen bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug eine oder sogar mehrere Probefahrten ein.
Umfragen bestätigten, was die Autohändler eigentlich längst wissen sollten: Sitzt ein Kunde einmal in einem Wagen, dann entscheidet er sich schneller zum Kauf, als wenn er das Auto nur von außen oder sogar nur auf dem Bildschirm gesehen hat. Das haptische Erlebnis ist also sehr wichtig für den potentiellen Käufer – und für die Autohäuser ist es ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem immer stärker wachsenden Online-Handel. Verkaufsmitarbeiter, die ihren Kunden also raten, den Wagen auf jeden Fall Probe zu fahren, liegen somit genau richtig: Denn oft gibt erst das praktische Fahrerlebnis den entscheidenden Ausschlag zum Kauf. Doch gerade in der Kundenkontaktqualität gibt es im deutschen Autohandel noch deutlichen Optimierungsbedarf, wie ein aktueller Autohändlertest der Firma concertare zeigt: Nur ein Teil der Verkaufsberater bot den Kunden zum Beispiel am Ende eines Beratungsgesprächs eine sofortige Probefahrt mit seinem Wunschauto an. Damit unterschätzen sie die Bedeutung des Fahrerlebnisses für die Kaufentscheidung erheblich.
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Smartphones sind aus dem Alltag vieler Verbraucher heutzutage längst nicht mehr wegzudenken. Man benutzt sie zum Telefonieren, Fotografieren und Surfen, und sie sind Begleiter in fast allen Lebenslagen, sei es in Sport, Beruf oder Freizeit. Durch neue Shopping-Apps, die der Handel zurzeit auf den Markt bringt, werden die Handys auch immer mehr zu persönlichen Einkaufsassistenten. Die Idee, das Einkaufsverhalten der Verbraucher mit Apps zu steuern, ist dabei nicht ganz neu. Es gibt bereits zahlreiche Apps, mit denen man Barcodes einscannen, oder per Fotosuche schnell und einfach das passende Produkt finden kann. Davon profitierten bisher überwiegend Online-Giganten wie Amazon oder Zalando, die ihren Kunden damit den Einkauf leichter machten. Jetzt sollen neue Apps wie „Shopkick“ dem stationären Handel helfen, mehr Kunden in die Läden zu locken…
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Schauen, anfassen, erleben – trotz boomender Verkaufszahlen beim Online-Shopping wünschen sich die meisten Verbraucher laut Umfragen nach wie vor ein sinnesfrohes und haptisches Einkaufserlebnis in den Geschäften. Der Handel reagiert, und geht innovative Wege, um seine Kunden in die Läden zu locken. So setzen Unternehmen wie Autohäuser und Banken bereits vereinzelt neue Showroomkonzepte um: Statt Beratung und Verkauf stehen hier Unterhaltung, Events und ein positives Lebensgefühl im Vordergrund.
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Werbung ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits können besonders kleine und mittelständische Unternehmen ohne Werbung ihren Bekanntheitsgrad kaum steigern. Andererseits muss ein Unternehmer auf diese Art Geld für etwas ausgeben, ohne zu wissen, wie sehr es sich rentiert – falls es sich überhaupt rentiert. Und so eine halbe Seite in der regionalen Tageszeitung ist auch nicht unbedingt ein Schnäppchen. Ein sich anbietender Mittelweg scheinen da die ganz kleinen Werbeflächen zu sein – jene, die sich auf Feuerzeugen befinden, auf Zollstöcken, Eiskratzern und Schlüsselbändern. Aber was bringen diese kleinen Kundengeschenke wirklich?
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