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Mitte der 80er Jahre war die Serie „Knight Rider“ ein Publikumserfolg. Im Zentrum der Handlung stand ein Wunderauto, das selbstständig fahren konnte und dank künstlicher Intelligenz und futuristischen Gadgets ein nützlicher Helfer im Alltag des Fahrers war. Der Wagen rettete dem Helden der Serie in nahezu jeder Episode das Leben. 30 Jahre später sind solche Autos Realität. Sie warnen uns, wenn wir von der Spur abkommen, dem Vordermann zu dicht auffahren, oder ein Fahrradfahrer im toten Winkel fährt. Welche neuen Assistenzsysteme werden momentan getestet? Wie sicher wird Autofahren in wenigen Jahren sein? Und welche Anforderungen kommen dadurch auf die Verkäufer zu? Weiterlesen

Urlaub – für viele die beste Zeit des Jahres. Die mit Abstand meisten Deutschen verbringen diese Zeit auf dem heimischen Balkon oder im Garten, aber wer tatsächlich einmal raus aus der gewohnten Umgebung möchte, der fliegt gewöhnlich – und zwar nach Spanien. Im vergangenen Jahr war das Land und besonders dessen Inseln das beliebteste Flugziel der Deutschen. Allerdings geht von der sauer verdienten Urlaubszeit immer ein bisschen für außergewöhnlich stressige Angelegenheiten unmittelbar vor dem Reiseantritt verloren: Kind, Kegel und Koffer ins Auto wuchten, teuren Dauerparkplatz am Flughafen finden, mit Gepäck zur Abfertigung hetzen, Schlange stehen, Sicherheitscheck, wieder Schlange stehen, und dann noch die gefühlte Pilgerfahrt zum richtigen Gate. Bis man tatsächlich im Flugzeug sitzt, bräuchte man für den Stress der vergangenen Stunden eigentlich noch einen Urlaubstag zusätzlich.

Der Frankfurter Flughafen z.B. hat sich etwas überlegt, wie man dem Reisenden diesbezüglich helfen kann: Statt der Hetz-Tortur gib es VIP-Luxus. Weiterlesen

Noch vor vier Jahren konnten Käufer eines Neuwagens aus 376 Modellreihen und insgesamt 1706 verschiedenen Varianten wählen. Damals prognostizierte Ferdinand Dudenhöffer, Institutsleiter des Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen, für das Jahr 2015 einen Anstieg auf 415 Modellreihen. Die Auswahl bei den Modellen würde also noch einmal größer werden – und die der Varianten natürlich auch. Dudenhöffer erklärte damals, dass dies nicht allein an den Kundenwünsche läge, die immer weiter nach einem individuellen Auto streben, sondern auch an dem harten Konkurrenzkampf unter den Herstellern. Weiterlesen

Die großen Drogeriemarken in Deutschland wachsen stark und liefern sich derzeit einen harten Wettbewerb. Besonders die zweitplatzierte Marke Rossmann versucht, gegen den Branchenersten „dm“ aufzuholen. Denn obwohl Rossmann mit rund 1.900 Filialen deutschlandweit stärker vertreten ist als „dm“ mit 1.600 Niederlassungen, macht der Konkurrent aktuell mehr Umsatz. Dem setzt Rossmann nun ein eigenes, ehrgeiziges Konzept entgegen:
Die Gruppe plant bei einem Investitionsvolumen von 170 Millionen Euro die Eröffnung von 340 neuen Verkaufsstellen im In- und Ausland. In Deutschland werden rund 120 Millionen Euro investiert, von denen 86 Millionen Euro für 155 neue Märkte sowie Modernisierungen des Filialnetzes bereitgestellt werden. Weiterlesen

In London hat vor kurzem die neue Hotelmarke Every Hotels ihr erstes Haus eröffnet. Das Konzept dieser Marke ist es, sich in Angebot und Ausstattung vollständig nach den Kundenwünschen zu richten. Dafür wurden diese zwei Jahre lang in ausführlichen Studien analysiert. Die Kriterien, die ganz oben auf der Wunschliste der Hotelgäste standen, sind demnach ein hoher Schlafkomfort, keine versteckten Extras sowie ein zügiger Check-in. Weiterlesen

Benzinfahrzeuge sind unzuverlässig und laut, stinken und vibrieren – während ein Elektrofahrzeug sehr leise ist, immer sofort anspringt und kaum gewartet werden muss. Diese Argumentation könnte man von einem versierten Autohändler im Jahr 2015 erwarten. Stattdessen waren das die Verkaufsargumente für ein Elektrofahrzeug anno 1912. Allein in jenem Jahr hatte es in den USA 34.000 Neuzulassungen für Elektroautos gegeben. Zum Vergleich: Anfang 2015 gibt es in ganz Deutschland gerade einmal 19.000 Stromer! Vor 100 Jahren schienen die Elektroautos die Technik der Zukunft unter der Haube zu haben und waren amerikanischer Standard bei Feuerwehr, Post und Taxen. Fast doppelt so viele Elektroautos wie Benziner surrten seinerseits durch die USA, aber auch Kaiser Wilhelm fuhr elektrisch. Zu groß waren die Nachteile der Verbrennungsmotoren, die man nur mittels Kurbel und erheblichem Kraftakt starten konnte und deren Treibstoff als genauso gefährlich wie Dynamit galt. Dennoch: Finaler Standard des 20. Jahrhunderts wurden bekanntlich die Verbrennungsmotoren. Die Wende hatte – ebenfalls 1912 – die Entwicklung des elektrischen Anlassers gebracht. Der entscheidende Nachteil des E-Autos, die geringe Reichweite, schickte die fortschrittliche Technik in einen fast 100 Jahre dauernden Dornröschenschlaf. Weiterlesen

Smartphones sind aus dem Alltag vieler Verbraucher heutzutage längst nicht mehr wegzudenken. Man benutzt sie zum Telefonieren, Fotografieren und Surfen, und sie sind Begleiter in fast allen Lebenslagen, sei es in Sport, Beruf oder Freizeit. Durch neue Shopping-Apps, die der Handel zurzeit auf den Markt bringt, werden die Handys auch immer mehr zu persönlichen Einkaufsassistenten. Die Idee, das Einkaufsverhalten der Verbraucher mit Apps zu steuern, ist dabei nicht ganz neu. Es gibt bereits zahlreiche Apps, mit denen man Barcodes einscannen, oder per Fotosuche schnell und einfach das passende Produkt finden kann. Davon profitierten bisher überwiegend Online-Giganten wie Amazon oder Zalando, die ihren Kunden damit den Einkauf leichter machten. Jetzt sollen neue Apps wie „Shopkick“ dem stationären Handel helfen, mehr Kunden in die Läden zu locken…
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In Deutschland sind geschätzt zwischen 100 und 200 Millionen Kundenkarten im Umlauf. Viele Unternehmen stellen ihren Kunden solche speziellen Karten aus, um diese langfristig an ihr Unternehmen zu binden und ihr Kaufverhalten zu analysieren, und praktizieren somit erfolgreich die „Kundenbindung mit System“. Durch das Vorzeigen einer solchen Karte erhält der Käufer je nach Anbieter Prozente, Rabatte, Punkte und andere geldwerte Vorteile, und das Unternehmen ist durch die Karte als ständiger Partner in der Geldbörse des Verbrauchers präsent.

Die Kunden von heute sind auf allen Kanälen unterwegs, shoppen mal im Geschäft, mal online von zu Hause, und vergleichen kritischer denn je Angebote und Services. Gefällt ihnen die Ware nicht, wechseln die meisten schnell und schmerzlos zu einem anderen Anbieter. Die Unternehmen setzen nun alles daran, um die allgemeine Kundenbindung zu stärken. Eine Methode, um dieses zu erreichen, ist der Einsatz von Kundenkarten: Damit werden die Käufer durch zahlreiche Anreize animiert, sich längerfristig an das Unternehmen zu binden, da sie mit jedem weiteren Kauf Vorteile, Rabatte, Zusatzleistungen oder andere Vergünstigungen erhalten. Umgekehrt kann das Unternehmen über die Transaktionsdaten, die die Karte liefert, das Kaufverhalten der Verbraucher analysieren und hilfreiche Kundenprofile erstellen. Also eine Win-Win-Situation?
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