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In einer aktuellen Befragungsstudie der concertare Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft mbH mit mehr als 650 Probanden wurde die Fragestellung erörtert, welche Faktoren die Händlerwahl beeinflussen.

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Wenn sich eine Meinung erst einmal festgesetzt hat, kann man sich nicht mehr so leicht von ihr trennen. Will man auch nicht. Egal ob sie fundiert ist oder nicht. Warum sollte man auch?

Das ist besonders schlecht für eine Marke, die von großen Teilen der Konsumenten als altbacken und langweilig wahrgenommen wird. Dieses Problem packte Tina Müller, die im August 2013 Marketingvorstand beim Rüsselsheimer Autobauer Opel wurde, frontal an.

Im Frühjahr 2014 startet die Kampagne mit der Internet-Site „umparkenimkopf.de“, Plakaten und einem Spot, in dem prominente Schauspieler Beispiele dafür geben, wie sich falsche Bilder in unseren Köpfen manifestieren können. Allenfalls die Farben schwarz-gelb und der Begriff des Parkens deutet vage auf Opel als Urheber hin. Dennoch wird dieser Name schnell in Verbindung mit der Kampagne genannt. Zu stark ist das Medieninteresse, zu spannend das Thema. Es geht um Vorurteile und wie sie entlarvt werden können. Aphorismen wie „Aus Sicht der Physiker kann eine Hummel unmöglich fliegen. Der Hummel ist das egal.“ oder „Wer schwul ist, kann nicht Fußball spielen. Es sei denn, er war Deutscher Meister.“ wirken wie ein allgemeiner Aufruf zu geistiger Flexibilität und Toleranz. Der virale Effekt in der social media Welt ist groß. Das Outing des Ex-Fußballprofis Thomas Hitzlsperger und dessen Kommentare im Internet zu dem Slogan sind nur ein Beispiel. Bald outet sich Opel als Auftraggeber. Die Kampagne wechselt von der „Teaser“- in die „Reveal“-Phase. Weiterlesen

Marketing hat sich in den letzten 30 Jahren enorm verändert. Die Zahl der Fernsehsender ist im Vergleich zu 1985 förmlich explodiert, die Auflagenzahl mancher Printmedien hat sich halbiert – und dann ist da noch dieses Internet. Aber nicht nur Marketing hat sich verändert, sondern auch die Wirkung, die es auf den Kunden hat – die Customer Journey führt heute über ganz andere Stationen als früher. Das stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen. Weiterlesen

Big King oder Big Mac? Mit dieser Frage bringt man ein eingeschlafenes Gespräch binnen weniger Sekunden wieder in Fahrt. Frenetisch diskutieren Verfechter von Burger King mit McDonald’s-Liebhabern. Salate, Pommes, Milchshakes, Getränke, alles wird sorgsam diskutiert. Mit etwas Glück machen beide Seiten einander sogar Zugeständnisse („Die Pommes bei Euch sind wirklich besser.“) oder räumen ein, dass beide Ketten Vor- und Nachteile haben – gewöhnlich jedoch erhärten die Fronten schnell. Wie steht es nun um die Kundenzufriedenheit bei Burger King und McDonald’s? Wer bietet die besseren Innovationen, wer hat das bessere Image – und bei wem schmeckt es eigentlich besser? Weiterlesen

Personalisiertes Marketing ist auf dem Vormarsch. Diesen Trend haben einige große Marken bereits erkannt und ihre Werbestrategie erfolgreich danach ausgerichtet. Coca Cola war das erste Unternehmen, bei dem jeder Käufer statt des Markennamens seinen eigenen Ruf- oder Spitznamen auf die Flasche etikettieren konnte. Die Aktion „Meine Coke“ wurde so zu einer der effizientesten Werbekampagnen der vergangenen Jahre. Die Firma Ferrero zieht seit kurzem mit „Mein Nutella“ erfolgreich nach. Weiterlesen

Schauen, anfassen, erleben – trotz boomender Verkaufszahlen beim Online-Shopping wünschen sich die meisten Verbraucher laut Umfragen nach wie vor ein sinnesfrohes und haptisches Einkaufserlebnis in den Geschäften. Der Handel reagiert, und geht innovative Wege, um seine Kunden in die Läden zu locken. So setzen Unternehmen wie Autohäuser und Banken bereits vereinzelt neue Showroomkonzepte um: Statt Beratung und Verkauf stehen hier Unterhaltung, Events und ein positives Lebensgefühl im Vordergrund.
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