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Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, hieß es früher, aber diese Binsenweisheit ist längst obsolet und wurde – zumindest im Handel – ersetzt durch Kundenweisheiten wie “Wenn es umsonst ist, bist Du das Produkt”, was besonders in Verbindung mit Kundenkarten und deren Punktesystemen häufig vorgebracht wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Unternehmen keinerlei Kundenbindungsmaßnahmen ergreifen könnte, bei denen für den Kunden etwas kostenlos ist. Und dank der digitalen Möglichkeiten muss man sich inzwischen nicht mehr auf mehr oder weniger nutzlose Giveaways wie Kugelschreiber und Schlüsselbändchen beschränken.

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Im Schatten der großen Drei – Wie Onlinehändler sich von Amazon und Co. abheben können

24,4 Milliarden Euro. So groß war der Umsatz der 100 größten deutschen Onlinehändler mit physischer Ware im Jahr 2015. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Umsatzsteigerung von 13 Prozent. Weiterlesen

Einkaufen ist für uns alltäglich und selbstverständlich. Bevor es die modernen Möglichkeiten des Internets gab, fielen unsere Kaufentscheidungen direkt im Geschäft oder bei der Durchsicht von Prospekten mit Wochenangeboten. Heute hat sich das Kaufverhalten verändert. Eine Meinung zum Produkt bildete man sich meist selbst nach dem Kauf oder holte sich vorher Meinungen von Freunden und Bekannten ein, welche dieses Produkt bereits kennen.

Heute nutzen rund 80 % der deutschen Bevölkerung täglich das Internet, auch von unterwegs. Unabhängig vom Alter verwenden immer mehr Kunden Suchmaschinen, um sich Informationen zu Produkten und Dienstleistungen zu beschaffen.

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Mitte der 80er Jahre war die Serie „Knight Rider“ ein Publikumserfolg. Im Zentrum der Handlung stand ein Wunderauto, das selbstständig fahren konnte und dank künstlicher Intelligenz und futuristischen Gadgets ein nützlicher Helfer im Alltag des Fahrers war. Der Wagen rettete dem Helden der Serie in nahezu jeder Episode das Leben. 30 Jahre später sind solche Autos Realität. Sie warnen uns, wenn wir von der Spur abkommen, dem Vordermann zu dicht auffahren, oder ein Fahrradfahrer im toten Winkel fährt. Welche neuen Assistenzsysteme werden momentan getestet? Wie sicher wird Autofahren in wenigen Jahren sein? Und welche Anforderungen kommen dadurch auf die Verkäufer zu? Weiterlesen

1993 war ein historisches Jahr für Gebrauchtwagenhändler. Es war das einzige seit der Wende, in dem in Deutschland mehr Umsatz durch Gebrauchtwagen entstanden war, als durch Neuwagen. Seit damals ist der Umsatz für Autos, gebrauchte wie auch neue, deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr lag er bei 156 Milliarden Euro; 69,8 Milliarden dieses Umsatzes entfallen auf den Gebrauchtwagenmarkt. Diese Zahl erscheint sehr groß, bedenkt man, dass der momentane Preis für bspw. einen Golf V (Bj. 2007) laut ADAC bei durchschnittlich etwa 7000 Euro liegt und daher 2014 ungefähr zehn Millionen Gebrauchtwagen den Besitzer gewechselt haben müssten. Bei 56 Millionen Deutschen, die im vergangenen Jahr einen Führerschein besaßen, hätte also etwa jeder fünfte im vergangenen Jahr einen Gebrauchtwagen gekauft. Natürlich ist das nicht der Fall. Weiterlesen

700 Millionen. So viele Menschen weltweit sahen das Finalspiel der Fußball-Weltmeisterschaft im vergangenen Sommer – 35 Millionen davon allein in Deutschland. Dazu kommen noch mehrere Millionen Fans, die der Deutschen Elf beim Public Viewing zugesehen hatten. Anders formuliert: Noch nie haben so viele Deutsche gleichzeitig dasselbe im Fernsehen gesehen. Wenn sich so viele Menschen für etwas begeistern können, dann lässt sich daran selbstverständlich auch viel Geld verdienen. Von Fan- und Sportartikelherstellern über Metzgereien bis hin zu den Bierbrauern und Salzbäckern verzeichneten viele Bereiche des Einzelhandels deutliche Umsatzschübe. Weiterlesen

Noch vor vier Jahren konnten Käufer eines Neuwagens aus 376 Modellreihen und insgesamt 1706 verschiedenen Varianten wählen. Damals prognostizierte Ferdinand Dudenhöffer, Institutsleiter des Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen, für das Jahr 2015 einen Anstieg auf 415 Modellreihen. Die Auswahl bei den Modellen würde also noch einmal größer werden – und die der Varianten natürlich auch. Dudenhöffer erklärte damals, dass dies nicht allein an den Kundenwünsche läge, die immer weiter nach einem individuellen Auto streben, sondern auch an dem harten Konkurrenzkampf unter den Herstellern. Weiterlesen

Die großen Drogeriemarken in Deutschland wachsen stark und liefern sich derzeit einen harten Wettbewerb. Besonders die zweitplatzierte Marke Rossmann versucht, gegen den Branchenersten „dm“ aufzuholen. Denn obwohl Rossmann mit rund 1.900 Filialen deutschlandweit stärker vertreten ist als „dm“ mit 1.600 Niederlassungen, macht der Konkurrent aktuell mehr Umsatz. Dem setzt Rossmann nun ein eigenes, ehrgeiziges Konzept entgegen:
Die Gruppe plant bei einem Investitionsvolumen von 170 Millionen Euro die Eröffnung von 340 neuen Verkaufsstellen im In- und Ausland. In Deutschland werden rund 120 Millionen Euro investiert, von denen 86 Millionen Euro für 155 neue Märkte sowie Modernisierungen des Filialnetzes bereitgestellt werden. Weiterlesen