Autokunden stehen heutzutage vor einer immens großen Auswahl an Fahrzeugen. Wegen der Vielfalt an Typen und Ausstattung sind sie stärker als zuvor auf die Beratung von guten Verkäufern angewiesen. Außerdem ist es bei keinem anderen Produkt so entscheidend, es vor dem Kauf zu testen, wie bei einem Pkw. Eine Probefahrt im Wunschauto ist daher ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung fast aller Kunden. Mehr als 80 Prozent planen bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug eine oder sogar mehrere Probefahrten ein.
Umfragen bestätigten, was die Autohändler eigentlich längst wissen sollten: Sitzt ein Kunde einmal in einem Wagen, dann entscheidet er sich schneller zum Kauf, als wenn er das Auto nur von außen oder sogar nur auf dem Bildschirm gesehen hat. Das haptische Erlebnis ist also sehr wichtig für den potentiellen Käufer – und für die Autohäuser ist es ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem immer stärker wachsenden Online-Handel. Verkaufsmitarbeiter, die ihren Kunden also raten, den Wagen auf jeden Fall Probe zu fahren, liegen somit genau richtig: Denn oft gibt erst das praktische Fahrerlebnis den entscheidenden Ausschlag zum Kauf. Doch gerade in der Kundenkontaktqualität gibt es im deutschen Autohandel noch deutlichen Optimierungsbedarf, wie ein aktueller Autohändlertest der Firma concertare zeigt: Nur ein Teil der Verkaufsberater bot den Kunden zum Beispiel am Ende eines Beratungsgesprächs eine sofortige Probefahrt mit seinem Wunschauto an. Damit unterschätzen sie die Bedeutung des Fahrerlebnisses für die Kaufentscheidung erheblich.
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In den vergangenen Jahren hat es in der Automobilbranche einen Aufwärtstrend im Gebrauchtwagenhandel gegeben, während die Zahlen für Neuwagen leicht rückläufig waren. Der Gebrauchtwagensektor hat sich demnach als stabilisierendes Geschäftsfeld im Autohandel erwiesen, und zwar quer durch alle Käuferschichten. Trotz immer stärkerer Nutzung des Internets ist für den Gebrauchtwagenkauf immer noch der Automobilhandel die erste Anlaufstelle, selbst für die Generation Y, also die junge Kundschaft zwischen 18 und 24 Jahren. Damit dies so bleibt, muss der Handel seine Klientel kennen und stärker als bisher auf die Kundenwünsche eingehen. Denn nur so können Händler auch passende Angebote und Serviceleistungen bieten.
Zu den typischen Interessenten an „Gebrauchten“ zählen laut einer Untersuchung in erster Linie die Autofahrer, deren Wagen älter als 10 Jahre ist (75 %), außerdem Personen, die schon vorher einmal einen Gebrauchten gekauft haben (73%) sowie weibliche Fahrzeughalter (67%). Rund ein Drittel dieser potentiellen Kunden wollten sich demnächst einen gebrauchten Kleinwagen zulegen, jeder vierte hatte einen Mittelklassewagen im Auge, und jeder fünfte einen Pkw aus der Kompaktklasse, wie einen VW Golf oder einen Ford Fokus. Etwa 35 Prozent der Autofahrer wollten ihren nächsten Gebrauchten vom Vertragshändler eines Autoherstellers zu holen. Nur etwa 22 Prozent planten, das Geschäft mit Privatpersonen abzuwickeln.
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Der deutsche Automobilhandel, eine der wichtigsten Branchen in Deutschland, hat seit Jahren mit sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Und auch künftig sehen Experten durch steigende Ansprüche der Kunden bei gleichzeitig sinkender Kundenloyalität, die Konkurrenz von Internet- und Direktanbietern sowie durch neue Mobilitätskonzepte wie das Car Sharing schwere Zeiten auf die Branche zukommen. Grund genug also für die Autohändler, effektive Optimierungsstrategien zu entwickeln. So arbeiten sie schon seit Jahren daran, die Beratungs- und Servicequalität durch Professionalisierung ihrer Verkaufsmitarbeiter zu steigern. Damit sind sie auf einem sehr guten Weg, allerdings noch lange nicht am Ziel, wie die aktuelle bundesweite Benchmarkstudie 2014 der Beratungs- und Dienstleistungsgesellschaft concertare zeigt.
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Von allen Leuten, die sich in Deutschland ein Auto kaufen wollen, entscheiden sich weniger als die Hälfte für einen Neuwagen. Das ist ein Trend, der nicht neu ist und den auch die Automobilbranche nur zu gut kennt. Deswegen beschlossen Mercedes, Audi, Toyota und Co. vor einiger Zeit, Teile des Gebrauchtwagenmarktes über ein professionelles Marketing ins eigene Autohaus zu verlagern; das war die Geburtsstunde der Gebrauchtwagenprogramme. Bei Mercedes heißt es „Junge Sterne“, bei Porsche „Porsche Approved“ und BMW will mit der „Premium Selection“ Kunden anlocken. Statt den Gebrauchtwagen auf irgendeinem Kiesplatz zu erwerben, ganz losgelöst vom Hersteller, wendet sich der Kaufinteressent an einen Vertragshändler seiner Wahl und bekommt für sein Geld verschiedene Garantien und kompetente Beratung zum Auto und den dazugehörigen Finanzierungsmöglichkeiten – und damit eben auch die Gewissheit, dass sein neuer Gebrauchter nicht nach 100 Kilometern mit roten Warnlämpchen überrascht.
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Der Deutschen liebstes Kind, so sagt man, sei das Auto. Vielleicht liegt das daran, dass man sich diesen „Familienzuwachs“ aussuchen kann. Aber worauf beruht in den Zeiten von Internet und Social Media eigentlich diese Entscheidung? Und welche Auswirkungen haben diese neuen Technologien auf die potenziellen Autokäufer – und damit auf die Autohändler?
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Moderne Elektronik und neueste technologische Features spielen heute bereits in allen Aspekten des Alltags eine wichtige Rolle. Zu den aktuellen Trends in der Elektrobranche gehört, neben tragbaren Internetgeräten und zunehmender Online-Vernetzung des Haushalts, auch eine immer komplexere Fahrzeug-Technologie. Die Neuwagen der großen Automobilhersteller haben sich schon längst zu hochwertigen Rechenzentren auf Rädern entwickelt, und beim Autokauf zählen nicht mehr allein Größe, Motorleistung und Verbrauch – der moderne Kunde muss sich auch zwischen zahlreichen Angeboten leistungsstarker Elektronik im Fahrzeug entscheiden.
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