Eine Alltagsszene: Jemand möchte ein Auto kaufen, informiert sich im Internet und schickt dann eine Anfrage an ein Autohaus in der Nähe. Auf diese Art nehmen etwa 25 % aller Kaufinteressenten Kontakt zu ihrem Autohändler auf. Was nach der Mailanfrage geschieht, ist dagegen keineswegs Alltag. Relativ häufig nämlich passiert dann – gar nichts. Eine von drei Mail-Anfragen blieb 2012 noch unbeantwortet. 2013 lief nur noch eine von vier Anfragen ins Leere, aber laut einer Studie, die concertare im ersten Quartal 2015 durchführte, ist diese Zahl wieder eingebrochen. Anfang 2015 erhielten gerade einmal 69 % aller Kunden überhaupt eine Antwort. Wie sinnvoll die ist und wie schnell sie kommt, ist noch einmal eine andere Frage. Mitunter vergehen sogar mehrere Wochen, bevor der Autohändler Zeit findet, auf den Kunden zu reagieren. Das Problem liegt jedoch nicht bei desinteressierten Autohändlern. Weiterlesen

Der deutsche Automobilhandel, eine der bedeutendsten Branchen in Deutschland, hat seit Jahren mit schwankenden Absatzzahlen zu kämpfen. Doch im Gegensatz zu der sinkenden Zahl bei Neuzulassungen erwies sich der Gebrauchtwagenhandel mit einem leichten Aufwärtstrend als stabilisierender Faktor. Das Unternehmen concertare, das bereits seit Jahren aufschlussreiche Benchmark-Studien für Neuwagen erstellt, überprüfte nun in diesem Jahr die größten 21 Marken des Gebrauchtwagenmarktes. Die wichtigsten Ergebnisse der groß angelegten Studie „Der deutsche Gebrauchtwagenhandel 2015“  werden exklusiv in der Zeitschrift auto motor sport veröffentlicht. Weiterlesen

Noch vor vier Jahren konnten Käufer eines Neuwagens aus 376 Modellreihen und insgesamt 1706 verschiedenen Varianten wählen. Damals prognostizierte Ferdinand Dudenhöffer, Institutsleiter des Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen, für das Jahr 2015 einen Anstieg auf 415 Modellreihen. Die Auswahl bei den Modellen würde also noch einmal größer werden – und die der Varianten natürlich auch. Dudenhöffer erklärte damals, dass dies nicht allein an den Kundenwünsche läge, die immer weiter nach einem individuellen Auto streben, sondern auch an dem harten Konkurrenzkampf unter den Herstellern. Weiterlesen

Mit klugem E-Mail-Management Wettbewerbsvorteile ausbauen

Immer mehr Kunden nutzen das Internetangebot der Hersteller und Händler, um durch konkrete Informationen über Händlerleistungen, Modelle und Preisangebote die persönliche Modell- und Händlerwahl zu unterstützen. Doch oft sind unzureichend oder gar nicht beantwortete E-Mail-Anfragen für die Verbraucher mehr Ärgernis als Kaufanreiz. Dabei hat das Medium E-Mail im Verkaufsprozess insgesamt eine große Bedeutung, denn die Qualität der Antwort ist ein erstes Auswahlkriterium, bei welchem Händler man Kunde werden soll. Besonders in hart umkämpften Märkten wie dem Automobilhandel gehört ein zufriedenstellender Umgang mit E-Mail-Anfragen zum Rundum-Kundenservice somit unbedingt dazu. In einer aktuellen Benchmark-Studie für das 1. Quartal 2015 hat das Unternehmen concertare den Qualitätsstandard im E-Mail-Kontakt von 32 Automarken ermittelt und bewertet. Weiterlesen

E-Autos international: Wo steht Deutschland auf dem Weg zur Emmissionsfreiheit?

Die Deutschen fahren gern Auto; besonders gern deutsche Autos. Diese Vorliebe schlägt sich auch im neuen Markt für Elektrofahrzeuge nieder. Von den 19.000 E-Autos auf Deutschlands Straßen trägt der allergrößte Teil die Embleme von BMW, VW und der Daimler-Tochter Smart. Besonders die Einführung des Smart Fortwo Electric Drive im Jahr 2012 war mit bisher über 4000 Neuzulassungen ein großer Erfolg für die E-Sparte. Fast genauso beliebt ist inzwischen die elektrische Variante des VW Up und auch der seit etwas mehr als einem Jahr in den Autohäusern stehende i3 von BMW wird langsam zum Favoriten beim geneigten Käufer. Allerdings sind eben diese Käufer noch Mangelware. Weiterlesen

Der Autoverkauf birgt im Vergleich zu anderen Produkten einige Besonderheiten: Versicherungen oder Bankdienstleistungen etwa sind nicht materiell, der Kunde kann sie nicht berühren und daher kaum Bindung dazu aufbauen – er vergleicht nur Zinssätze und Rückkaufwerte. Alltagsprodukte dagegen sind zu trivial und austauschbar, als dass der Kunde loyal einer bestimmten Sorte gegenüber ist oder gesteigerten Wert darauf legt, dass er ein Unterhemd von diesem Bekleidungsgeschäft trägt statt von jenem. Autos dagegen haben allein schon wegen ihres hohen Anschaffungspreises eine Art Beziehung zum Kunden: Der Käufer überlegt vorher genau, womit er die nächsten Jahre zur Arbeit und in den Urlaub fahren möchte. Komfort, Wartungsaufwand, Verbrauch, Prestige und viele andere Faktoren spielen in die Entscheidung hinein und eben weil es so viele zu berücksichtigende Faktoren gibt, kann der Verkäufer den Kunden unmittelbar beeinflussen. Weiterlesen

Benzinfahrzeuge sind unzuverlässig und laut, stinken und vibrieren – während ein Elektrofahrzeug sehr leise ist, immer sofort anspringt und kaum gewartet werden muss. Diese Argumentation könnte man von einem versierten Autohändler im Jahr 2015 erwarten. Stattdessen waren das die Verkaufsargumente für ein Elektrofahrzeug anno 1912. Allein in jenem Jahr hatte es in den USA 34.000 Neuzulassungen für Elektroautos gegeben. Zum Vergleich: Anfang 2015 gibt es in ganz Deutschland gerade einmal 19.000 Stromer! Vor 100 Jahren schienen die Elektroautos die Technik der Zukunft unter der Haube zu haben und waren amerikanischer Standard bei Feuerwehr, Post und Taxen. Fast doppelt so viele Elektroautos wie Benziner surrten seinerseits durch die USA, aber auch Kaiser Wilhelm fuhr elektrisch. Zu groß waren die Nachteile der Verbrennungsmotoren, die man nur mittels Kurbel und erheblichem Kraftakt starten konnte und deren Treibstoff als genauso gefährlich wie Dynamit galt. Dennoch: Finaler Standard des 20. Jahrhunderts wurden bekanntlich die Verbrennungsmotoren. Die Wende hatte – ebenfalls 1912 – die Entwicklung des elektrischen Anlassers gebracht. Der entscheidende Nachteil des E-Autos, die geringe Reichweite, schickte die fortschrittliche Technik in einen fast 100 Jahre dauernden Dornröschenschlaf. Weiterlesen

Autokunden stehen heutzutage vor einer immens großen Auswahl an Fahrzeugen. Wegen der Vielfalt an Typen und Ausstattung sind sie stärker als zuvor auf die Beratung von guten Verkäufern angewiesen. Außerdem ist es bei keinem anderen Produkt so entscheidend, es vor dem Kauf zu testen, wie bei einem Pkw. Eine Probefahrt im Wunschauto ist daher ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung fast aller Kunden. Mehr als 80 Prozent planen bei der Suche nach einem neuen Fahrzeug eine oder sogar mehrere Probefahrten ein.
Umfragen bestätigten, was die Autohändler eigentlich längst wissen sollten: Sitzt ein Kunde einmal in einem Wagen, dann entscheidet er sich schneller zum Kauf, als wenn er das Auto nur von außen oder sogar nur auf dem Bildschirm gesehen hat. Das haptische Erlebnis ist also sehr wichtig für den potentiellen Käufer – und für die Autohäuser ist es ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber dem immer stärker wachsenden Online-Handel. Verkaufsmitarbeiter, die ihren Kunden also raten, den Wagen auf jeden Fall Probe zu fahren, liegen somit genau richtig: Denn oft gibt erst das praktische Fahrerlebnis den entscheidenden Ausschlag zum Kauf. Doch gerade in der Kundenkontaktqualität gibt es im deutschen Autohandel noch deutlichen Optimierungsbedarf, wie ein aktueller Autohändlertest der Firma concertare zeigt: Nur ein Teil der Verkaufsberater bot den Kunden zum Beispiel am Ende eines Beratungsgesprächs eine sofortige Probefahrt mit seinem Wunschauto an. Damit unterschätzen sie die Bedeutung des Fahrerlebnisses für die Kaufentscheidung erheblich.
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