Rudi und Ralph. Nie gehört? Aber gesehen. Es sind die zwei sprechenden Hirschköpfe aus der Fernsehwerbung von Jägermeister. Die beiden brachten nach stetig sinkenden Umsätzen des Kräuterlikörs in den 90er Jahren die Spirituose einem ganz neuen Publikum nahe: den jüngeren. Vor der Markenumgestaltung galt Jägermeister als Alte-Männer-Getränk, das in rauchigen Wohnzimmern nach fettigen Mahlzeiten getrunken wird – für die Verdauung. Aber Rudi und Ralph machten einen neuen Slogan populär, der sich bis heute gehalten hat: “Achtung, wild!”

Die Werbeblöcke spielten in Clubs, wo junge Menschen zu hören waren, die jedes Wochenende in der Partyszene unterwegs sind und die gängigen Lifestyle-Getränke konsumierten – Bacardi, Rigo, Captain Morgan. Und dazu wollte auch Jägermeister gehören, weg vom Heimkonsum, raus in die Diskotheken und Bars – und es funktionierte. Die Zielgruppe 18-39 kippte sich den Likör fortan in Longdrinks und Cocktails, bestellte ihn eisgekühlt in den Clubs der Großstädte und deckte sich mit Jägermeister-Merchandise ein. In den 80er Jahren undenkbar. 2007 erhielt die Mast-Jägermeister AG für den Relaunch den Marken-Award. Inzwischen ist unter den Top-25-Premiumspirituosen der Welt Jägermeister die einzige deutsche Marke. Zwischen 2002 und 2005 allein stieg der Umsatz um zehn Prozent, der Absatz sogar um 24 %. Aber wie hat das funktioniert?

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Kurzfristig oder dauerhaft, neu oder bewährt – Dienstleistungen und Produkte gibt es auch im digitalen Zeitalter wie Sand am Meer. Einen neuen Kunden gewinnen und ihn dann auch noch zu halten wird also immer mehr zu einer wahren Herausforderung für Unternehmen. Neben einem guten Produkt, das dem Verbraucher Mehrwert bietet, zählen noch zahlreiche andere Faktoren zum Repertoire, um Kundenbeziehungen nachhaltig zu stärken und zu verbessern.

Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg – wusste schon der chinesische Philosoph Laotse. So ist als Grundlage für alle Maßnahmen zur Optimierung der Kundenbeziehung eines ganz grundlegend: Das Unternehmen sollte seine Kunden und potenziellen Kunden kennen. Welche Produkte mit welchen Funktionen brauchen sie? Bei welchem Design kann der Kunde nicht wegschauen – was bleibt im Kopf? Wie spricht man den Kunden am besten an? Und auf welche Services legt er im Problemfall wert?

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Was macht den heutigen Kunden zufrieden? Wo früher persönliche Beratung als klares Bedürfnis ganz oben stand, gestaltet sich der Kundenservice heutzutage für viele Unternehmen wesentlich vielseitiger – allein schon aufgrund der vielbeschriebenen fortschreitenden Digitalisierung. Ein Kunde erwartet heute Service rund um die Uhr und an jedem Ort –schon alleine weil er es kann. Im Informationszeitalter […]

Ein Hotel, bei dem der Gast 48 Stunden vor seiner Ankunft digital einchecken, dabei Stockwerk und Zimmer wählen, die Temperatur im Raum schon mal regeln und die Zimmertür über eine Bluetooth-Verbindung mit seinem Handy öffnen kann? Was vor ein paar Jahren noch wie Science Fiction klang, ist heute Wirklichkeit: In Budapest hat kürzlich das europaweit […]

Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul, hieß es früher, aber diese Binsenweisheit ist längst obsolet und wurde – zumindest im Handel – ersetzt durch Kundenweisheiten wie “Wenn es umsonst ist, bist Du das Produkt”, was besonders in Verbindung mit Kundenkarten und deren Punktesystemen häufig vorgebracht wird. Das bedeutet jedoch nicht, dass ein Unternehmen keinerlei Kundenbindungsmaßnahmen ergreifen könnte, bei denen für den Kunden etwas kostenlos ist. Und dank der digitalen Möglichkeiten muss man sich inzwischen nicht mehr auf mehr oder weniger nutzlose Giveaways wie Kugelschreiber und Schlüsselbändchen beschränken.

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Eine junge Frau setzt sich Zuhause vor die Kamera und zeigt die Errungenschaften ihrer gestrigen Shoppingtour. Das selbstgedrehte Video lädt sie auf der Videoplattform YouTube hoch – Ergebnis: über 2 Millionen Aufrufe, knapp 25.000 Kommentare und 225.000 Likes. Ein Volltreffer für die im Video erwähnten Marken. Die enorme Zuschaueranzahl und der Einfluss der 24-Jährigen auf […]

Rudi und Ralph. Nie gehört? Aber gesehen. Es sind die zwei sprechenden Hirschköpfe aus der Fernsehwerbung von Jägermeister. Die beiden brachten nach stetig sinkenden Umsätzen des Kräuterlikörs in den 90er Jahren die Spirituose einem ganz neuen Publikum nahe: den jüngeren. Vor der Markenumgestaltung galt Jägermeister als Alte-Männer-Getränk, das in rauchigen Wohnzimmern nach fettigen Mahlzeiten getrunken wird – für die Verdauung. Aber Rudi und Ralph machten einen neuen Slogan populär, der sich bis heute gehalten hat: “Achtung, wild!”. Weiterlesen

Einkaufen ist für uns alltäglich und selbstverständlich. Bevor es die modernen Möglichkeiten des Internets gab, fielen unsere Kaufentscheidungen direkt im Geschäft oder bei der Durchsicht von Prospekten mit Wochenangeboten. Heute hat sich das Kaufverhalten verändert. Eine Meinung zum Produkt bildete man sich meist selbst nach dem Kauf oder holte sich vorher Meinungen von Freunden und Bekannten ein, welche dieses Produkt bereits kennen.

Heute nutzen rund 80 % der deutschen Bevölkerung täglich das Internet, auch von unterwegs. Unabhängig vom Alter verwenden immer mehr Kunden Suchmaschinen, um sich Informationen zu Produkten und Dienstleistungen zu beschaffen.

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