Zapfenstreich am Zapfhahn – Warum Tankstellen ihr Sortiment erweitern (müssen)

Momentan gibt es in Deutschland insgesamt 14.562 Tankstellen. Vor 25 Jahren erwirtschafteten die Tankstellen vom Marktführer Aral im Schnitt 39 % ihres Umsatzes durch den Verkauf von Kraftstoff – mehr als durch einen angeschlossenen Shop und die Autowäsche zusammen. Inzwischen ist dieses Verhältnis ein anderes: Nur noch 14 % des Umsatzes kamen 2014 aus dem Kraftstoffverkauf. Der mit Abstand größte Umsatz kommt heute aus dem Shop: Im Schnitt 63 %, vereinzelt bis zu 87 %, ergab eine Branchenstudie aus dem letzten Jahr. Mit Benzin lässt sich bei Weitem nicht mehr so viel Geld verdienen wie mit Zigaretten und Getränken. Aral ist inzwischen sogar Deutschlands größter Verkäufer von Kaffee zum Mitnehmen. Weiterlesen

Beratung in Tankstellen-Shops kann noch optimiert werden

Ein schneller Snack auf die Hand, dazu einen Becher Kaffee, und eine Fertigpizza für das Abendessen – das Shopgeschäft in zahlreichen Tankstellen findet bei Kunden bundesweit bereits großen Anklang. Wo früher nur einzelne Zapfsäulen standen, findet man jetzt ein breites Warensortiment ähnlich einem kleinen Supermarkt, und viele Kunden greifen beim Tanken auch gerne darauf zurück. Sind diese Allround-Tankstellen also ein Beispiel für gelungenen Kundenservice? Aktuelle Umfragen ergaben, dass die Servicequalität hier bereits recht beachtlich ist, doch dass es besonders bei der Beratungs- und Servicekompetenz der Mitarbeiter noch deutlichen Optimierungsbedarf gibt.
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